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Ernennung Ehrenortsbrandmeister PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Judith Ebeling   
Sonntag, 25. Februar 2018

Ernst-Friedrich Ebeling zum Ehrenortsbrandmeister ernannt / Feuerwehr feiert 118-jähriges Bestehen

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v.l.n.r.: Ortsbrandmeister Dirk Schäfer, Geburtstagskind und Ehrenortsbrandmeister Heinz Bleckwenn, Ehrenortsbrandmeister Ernst-Friedrich Ebeling und Bürgermeister Lutz Erwig nach der Übergabe der Ernennungsurkunde

Welche Feuerwehr feiert schon ihren 118.Geburtstag? Die Freiwillige Feuerwehr Harber nahm diesen nicht ganz runden Jubeltag zum Anlass, zu einer Feierstunde einzuladen, in der insbesondere auf einen ganz bestimmten Teil der Geschichte unserer Wehr zurückgeblickt wurde. Von 1980 bis 2010 hatte Ernst-Friedrich Ebeling die Wehr als Ortsbrandmeister geleitet und gestaltete damit mehr als ein Viertel unserer Vergangenheit in dieser Position.

Sein Nachfolger im Amt und amtierender Ortsbrandmeister, Dirk Schäfer, begrüßte Ehrengemeindebrandmeister Günther Becker, Ehrenortsbrandmeister Heinz Bleckwenn, den stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter West Hans-Peter Bolm, Bürgermeister Lutz Erwig, Fachdienstleiter Reiner Wolters und dessen Vorgänger Rolf Bettels, Ortsbürgermeister Hansgeorg Böttcher, sowie rund dreißig Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr am Montagabend. Nachdem sich alle Anwesenden mit einem Imbiss stärken konnten, eröffnete Schäfer den formellen Teil der Veranstaltung mit einem informativen und humoristischen Schwenk durch die vergangenen 118 Jahre: Von der Gründung am 19. Februar 1900 über heute nicht mehr durchsetzbare Strafgelder für Nichterscheinen in den ersten Jahren bis zu der Übergabe der Feuerwehrgarage am Standort des heutigen Feuerwehrhauses 1977 und einem neuen Feuerwehrfahrzeug im darauf folgenden Jahr, das gleichzeitig das Ende der Treckerfeuerwehr bedeutete.

Mit einem Blick auf die bisherigen Führungskräfte der harbschen Feuerwehr dankte er seinen Vorgängern und nutze diese Gelegenheit auch, um ein Geburtstagslied für den Ehrenortsbrandmeister Heinz Bleckwenn anzustimmen, der es sich nicht hatte nehmen lassen, an seinem 87. Geburtstag dieser Veranstaltung beizuwohnen. Mit immerhin zwei der acht vorherigen Ortsbrandmeister (in älteren Jahren noch Hauptmänner genannt) in der Zuhörerschaft erläuterte Schäfer, dass vier ebendieser zum Ehrenortsbrandmeister ernannt wurden und es nun Zeit dafür wäre, einen weiteren hinzuzufügen. Dies war das Stichwort für Bürgermeister Erwig, der gemäß dem Ratsbeschluss die Ernennung vornahm. Ebeling, für den die Ernennung zu diesem Zeitpunkt als Überraschung kam, freute sich sichtlich.

1971 trat Ebeling in die Feuerwehr ein und absolvierte die Grundausbildung und aufbauende Lehrgänge, wie etwa den Truppführerlehrgang, Atemschutzgeräteträgerlehrgang und Maschinistenlehrgang. Am 2. Mai1980 wurde Ebeling Ortsbrandmeister. Es folgten diverse Führungs- und Fachfortbildungen und mit Ablauf weiterer Dienstjahre entsprechende Ehrungen, wobei besonders die Verleihung des Deutschen Feuerwehrehrenkreuzes in Gold in 2011 hervorzuheben ist.

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Am Tag der 118-jährigen Wiederkehr des Gründungstages der Freiweilligen Feuerwehr Harber versammelten sich die Mitglieder der Wehr sowie geladene Ehrengäste im Dorfgemeinschaftshaus Harber, um ihren langjährigen Ortsbrandmeister Ernst-Friedrich Ebeling zum Ehrenortsbrandmeister zu ernennen.

 

 

Schäfer ließ auch die größeren Ereignisse in Ebelings Amtszeit nicht unerwähnt – das 100-jährige Jubiläum 2000, das mit einem Großen Zapfenstreich gefeiert wurde, den Bezug des Feuerwehrhauses in 2002, das in den vorhergehenden Jahren mit beeindruckendem Einsatz von den Mitgliedern in Eigenleistung errichtet worden war, und die Beschaffung des aktuellen Fahrzeugs 2010, die gleichermaßen auch mit der Amtsübergabe von Ebeling an Schäfer einherging. Ebeling, der von 2001 bis 2016 auch stellvertretender Gemeindebrandmeister war, ist der Feuerwehr nach wie vor treu.

Selbstverständlich ließen es sich die Gäste nicht nehmen, selbst Worte der Gratulation an Ebeling und die Freiwillige Feuerwehr Harber zu richten. So berichtete Bleckwenn über den Werdegang Ebelings in der Feuerwehr: vom Eintritt in die Wehr, über den Eintritt ins Ortskommando auf der Position des Schriftführers, bis zur Wahl und dem Wirken als Ortsbrandmeister. Es sei Ebelings Verdienst, dass die Feuerwehrgarage um Gemeinschaftsräume, Umkleiden und sanitäre Anlagen ergänzt wurde und nun als das Feuerwehrhaus in der heutigen Form in Harber steht. Außerdem hob er den Einsatz auch für die Alterskameraden hervor.

Becker berichtete vorranging aus seiner Zusammenarbeit mit Ebeling als seinem Stellvertreter auf Gemeindeebene. Bettels, der den Großteil dieser Zeit bei der Gemeinde Hohenhameln für die Feuerwehren zuständig war, schloss sich den Glückwünschen an. Bolm ergänzte, dass Ebeling gerade auch durch seine kritische Hinterfragung möglicher Lösungen immer ein Mehrwert für die Arbeit auf Kreisebene gewesen sei und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu, dass er es ihm dadurch nicht immer leicht gemacht habe. Abschließend hob Böttcher, selbst Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Harber, Ebelings Voraussicht bei der Nachwuchsförderung hervor.

Ebeling dankte allen Anwesenden für die lobenden Worte, Präsente und Gratulationen, vor allem aber für das Zusammenwirken in den vergangenen Jahren. Er betonte, dass ihm alle Errungenschaften um die Feuerwehr nur durch das ausgezeichnete Miteinander aller Mitglieder möglich gewesen seien und er sich gerne an diese Zeiten erinnere.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Feuerwehrmusikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Hohenhameln, die unter anderem mit dem Kyffhäuser Turnermarsch, dem Odenwald-Walzer und dem Niedersachsenlied dieser Veranstaltung den Feinschliff verpassten.

Zum Ausklang wurde mit und ohne Unterstützung diverser Fotoalben noch die eine oder andere Erinnerung erzählt und der Abend konnte in gemütlicher und entspannter Runde ausklingen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 25. Februar 2018 )
 
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