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FF Hohenhameln
Freiwillige Feuerwehren der Gemeinde Hohenhameln

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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Clauen

Entwicklung der Feuerwehr im 20. Jahrhundert

Die Freiwillige Feuerwehr Clauen wurde am 1.1.1900 gegründet, Was in der eigentlichen Gründungsversammlung verhandelt worden ist, wie sich die Kameraden der ersten Stunde zusammen gefunden haben, darüber schweigt unser Protokollbuch. Allerdings lässt sich einiges hierüber aus den Protokollen der Gemeinderatssitzungen erschließen.
Brandschutz in Clauen vor 1900 Die ersten Anordnungen zum Feuerschutz für unseren Ort sind für uns ab 1835 greifbar. So wurden in einer Anordnung des Amtsvoigts zu Peine die Bauermeister in den einzelnen Gemeinden verpflichtet zu überprüfen, ob alle Gerätschaften wie Feuereimer, Feuerleitern, Feuerhaken und Spritzen und alle evtl. über die Feuercorperationen ausgegebenen Zeichen, Hüte und alles was zur Brandbekämpfung erforderlich ist, vorhanden und in einem ordentlichen Zustand ist. Weiterhin war eine Visitation aller Feuerstellen in Stubenkammern, Küchen usw. sowie eine Überprüfung vorzunehmen, ob Schornsteine vorhanden und in Ordnung sind. Ferner wird angeordnet, dass bei offenem Licht nicht gedroschen und Häcksel geschnitten werden darf. Auch darf laut Feuerordnung nicht mit brennenden Pfeifen auf Misten und in Scheunen gestanden werden.
Dass dieser vorbeugende Brandschutz dringend notwendig war, können wir erahnen, wenn wir im Clauener Meyerdingsbuch (Original im Besitz von Cord Lauenstein, Kopie im Kreismuseum Peine) blättern. In diesen Protokollen der Meyerdinge zwischen 1786 und 1814 finden sich immer wieder Verkäufe von Haus und Grund, bei denen die Häuser als „wolckenflüchtig“ bezeichnet werden. Zum großen Teil dürfte es sich dabei um Notverkäufe gehandelt haben, nachdem ein Gebäude abgebrannt war.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde dann eine Brandschadensversicherung gegründet. Für Clauen ist sie nachweisbar 1847 in den Anordnungen des Amtsdrosten zu Peine, nach denen alle Interessenten eine Umlage von 1 Thaler und 24 neuen Groschen zu zahlen hatten.
Neben diesem passiven gab es auch im 19. Jahrhundert schon einen aktiven Brandschutz, zunächst mit Löscheimern und dann mit der Handdruckspritze. Wie war dieser Brandschutz organisiert? Welche Hilfsmittel standen zur Feuerbekämpfung zur Verfügung? Wie haben sich Organisation und Ausstattung der Feuerwehr von damals bis heute verändert? Diesen Fragestellungen wollen wir in den nächsten Abschnitten nachgehen.

Die technischen Hilfsmittel zur Brandbekämpfung In der schon erwähnten Anordnung vom 15. November 1835 wurden die Bauermeister und Feuergeschworenen vom Amtsvoigt verpflichtet, zu überprüfen, ob alle Gerätschaften wie Feuereimer, Feuerleitern, Feuerhaken und Spritzen sowie alle über die Feuercooperationen ausgegebenen Zeichen, Hüte und alles, was zur Brandbekämpfung erforderlich ist, vorhanden und in einem ordentlichen Zustand ist.
Welche der genannten Ausrüstungsgegenstände in unserem Ort vorhanden waren, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen. Sicher ist lediglich, dass bis zur Anschaffung einer ersten Handdruckspritze im Jahre 1853 die Brandbekämpfung lediglich mit Feuereimern stattgefunden hatte. Diese Feuereimer bestanden aus einem grob, aber dicht gewirktem Stoff und waren mit einer Farbschutzschicht überzogen, wohl um die Dichtigkeit zu erhöhen. Das Fassungsvermögen betrug ca. 8 Liter. Solch einen Feuereimer hatte jeder Hausbesitzer auf eigene Kosten zu beschaffen. Demzufolge war der Eimer dann auch mit Name, Wohnort und Hausnummer des Eigentümers gekennzeichnet.
Die 1853 angeschaffte Handdruckspritze tat ihre Dienste, bis sie 1913 durch eine neue ersetzt wurde. Diese ist heute noch vollfunktionsfähig im Besitz der Feuerwehr.
Am 26. Juli 1943 wurde durch die damalige Gemeinde Clauen eine Tragkraftspritze TS 8, ein Einachshänger und die dazugehörige feuerwehrtechnische Ausrüstung von der Firma Hermann Koebe, Luckenwalde gekauft. Den Umfang der Ausrüstung, die weitgehend den heute noch gültigen Normen entspricht, gibt eine noch vorhandene Originalrechnung wieder. Diese Anschaffung war notwendig geworden, da die Freiwillige Feuerwehr Clauen nun auch zu Luftschutzeinsätzen in Hildesheim mit herangezogen wurde.
Der Anhänger steht heute in der Feuerwehrgarage in Bründeln, ausgerüstet mit einer TS 8, Baujahr 1957, die als Ersatz für die schwer anzuwerfende „Koebe“ angeschafft wurde. Letztere wird noch in Clauen verwahrt.
1964 wurde für den Tragkraftspritzenanhänger, der ja immer von einem von einem Landwirt bereitgestellten Traktor oder auch durch Muskelkraft gezogen werden mußte, ein Tragkraftspritzenfahrzeug der Marke Ford Transit angeschafft. Dieses Fahrzeug lieferte die Firma Jahns Hildesheim ohne Ausrüstung für knapp 10.000,00 DM. Es leistete der Wehr bis 1982 gute Dienste.
Mit dem 1982 in Dienst gestelltem Löschfahrzeug LF 8 wurde der sich inzwischen veränderten Aufgabenstellung der Feuerwehr Rechnung getragen. Dieses Fahrzeug wurde in der Folgezeit mit Atemschutzgeräten, Hebekissen, Rettungsschere und Spreizer sowie einem Notstromaggregat ausgerüstet, so dass nun neben der Brandbekämpfung auch bei Verkehrsunfällen schnell und effektiv geholfen werden kann. Aber auch dieses Fahrzeug ist mittlerweile für die aufgrund der höheren Anforderungen mitzuführenden Gerätschaften schon fast wieder zu klein geworden.
Musste den Feuereimer noch der jeweilige Hausbesitzer zu Hause aufbewahren, so erforderte die Anschaffung von Feuerlöschgeräten den Bau eines Feuerwehrgerätehauses. Das erste Spritzenhaus mit Schlauchturm stand in der Osterstraße. Der Schlauchturm wurde 1979 abgerissen und das Restgebäude an Karl Weihkopf verkauft, nachdem die Feuerwehr ihr neues Gerätehaus in der Breiten Straße bezogen hatte.
Dieses Haus wurde im Zusammenhang mit dem Dorfgemeinschaftshaus errichtet. Es steht der Wehr jeden zweiten Mittwoch zu Schulungszwecken zur Verfügung.
Was wäre die Feuerwehr ohne Wasser? Heute steht uns ein umfangreiches Hydrantennetz auf Grundlage der öffentlichen Wasserversorgung zur Verfügung. Diese abhängige Wasserversorgung wird ergänzt durch eine unabhängige, bestehend aus zwei Zisternen im Katzhagen auf dem Grundstück Reckler und An der Tränke unter dem Spielplatz sowie durch drei Feuerlöschbrunnen in der Schlütenstraße, Bahnhofstrasse und Am Gallekamp im Pfarrgarten.
Die Zisternen ersetzen zwei alte offene, jetzt zugeschüttete Löschwasserstellen. Dies waren die Tränke, heute Spielplatz und der im 2. Weltkrieg gebaute Feuerteich hinter dem Grundstück König, Katzhagen gelegen. Der Feuerteich wurde von dem Brunnen in der Schlütenstrasse gespeist und war Endpunkt der alten Unterdorf-Wasserleitung. Bei deren Erneuerung im Jahre 1899 bekam der Interessenverband von der Gemeinde einen Zuschuss von 1.000,00 RM mit der Auflage, vier Hydranten in die Leitung mit einzubauen. Der Brunnen in der Bahnhofstrasse wurde 1930, der im Pfarrgarten 1943 gebaut.
Für alle diese Hilfsmittel zum aktiven Brandschutz hat die Gemeinde immer wieder grosse finanzielle Mittel zur Verfügung stellen müssen, genauso wie für die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrleute. Waren es zunächst gelbolive Röcke, Lederhelme und rotschwarze Breitgurte, dann schwarze Stahlhelme, Pilotröcke, später Vistranröcke und Breitgurte aus Leder neben dem blauen Baumwoll-Dienstrock, so sind es heute reflektierende Helme, Einsatzhose, Gummistiefel Sicherheitsgurte und orangefarbene Einsatzjacken. Aber auch diese Jacken sind nun nach und nach durch besonders schwer entflammbare Jacken zu ersetzen, eine besondere finanzielle Herausforderung für die Gemeinde in den nächsten Jahren.
Sicher sind die Sachkosten für die Ausrüstung der Feuerwehren hoch, aber jeder Feuerwehrmann tut ehrenamtlichen Dienst für den Nächsten und hat dementsprechend ein Anrecht auf bestmöglichen Schutz seines Lebens und seiner Gesundheit.

Die Organisation des Feuerlöschwesens und ihre Veränderungen seit 1800 Im 19. Jahrhundert war Feuerwehrdienst Pflicht. Einen Einblick in die Organisation dieser Pflichtfeuerwehr gewinnen wir durch ein Protokoll einer Gemeinderatssitzung vom 2. Februar 1880, in der eine neue Feuerlöschordnung verlesen und am 7. Februar desselben Jahres in einer Sitzung der „Commission zur Organisation der Feuerwehr in der Gemeinde Clauen“ personell umgesetzt wurde.

Die Pflichtfeuerwehr wurde folgendermaßen gegliedert:

I. Abteilung: Spritzenmannschaft mit den Spritzenmeistern Carl Busch, Heinrich Nöhre und Carl Noyer und einer Mannschaft von 45 Mann.
II. Abteilung: Retter mit dem Führer Konrad Weber und einer Mannschaft von 33 Mann.
III. Abteilung: Wächter mit dem Führer Karl Grote I und einer Mannschaft von 14 Mann.
IV. Abteilung: Wasserträger mit dem Führer Fritz Boes und einer Mannschaft von 12 Mann.


Die neugegründete Freiwillige Feuerwehr wurde in drei Mannschaften eingeteilt:

I. Die Schutzmannschaft hatte den Brandplatz abzusperren und gerettete Gegenstände zu bewachen.
II. Die Rettungsmannschaft war mit der Rettung von „Menschen, Vieh und Mobilien“ beauftragt.
III. Die Spritzenmannschaft hatte die Spritze „ungesäumt zum Brandplatz zu schaffen, zum Wassergeben bereitzustellen und während des Brandes zu bedienen“.


Führer und Stellvertreter der Schutzmannschaft waren Carl Engelke und Wilhelm Piepenbrink, der Rettungsmannschaft Carl Wille und Heinrich Grote, der Spritzenmannschaft Leopold Bähre und Richard Walkling. Zum Feuerwehrhauptmann wurde Heinrich Kühne, zum Schriftführer und Kassen-wart Carl Weber gewählt.
Es würde zu weit führen und aufgrund der erhaltenen Aufzeichnungen auch nicht möglich sein, an dieser Stelle alle diejenigen Kameraden anzuführen, die in den 100 Jahren des Bestehens Mitglied des jeweiligen Kommandos waren. Stellvertretend seien hier genannt die Hauptmänner, Wehrführer, Gemeinde- und dann Ortsbrandmeister sowie das derzeitige Kommando.
Der erste Hauptmann Heinrich Kühne blieb bis 1930 im Amt. Ihm folgte Friedrich Lauenstein (1930-1939). Der 1939 gewählte Wehrführer Heinrich Lauenstein konnte sein Amt aber nicht antreten, da er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Während der Kriegsjahre führte die Wehr kommissarisch sein Stellvertreter Carl Mohrmann, der 1945 zum Gemeindebrandmeister gewählt wurde. Nach dessen Wahl zum Unterkreisbrandmeister folgten ihm Arthur Wittneben bis 1953 und Carl Albrecht von 1953 bis 1965 im Amt. Als Nachfolger wurde Heinrich Köhler zum Gemeindebrandmeister gewählt, der nach der Gebietsreform die Clauener Wehr als Ortsbrandmeister in die neu gebildete Gemeindewehr erfolgreich integriert hat. Sein Stellvertreter Berend Janshen führte die Wehr von 1987 bis 1999.
Seit 1999 ist Kurt Bültemann Ortsbrandmeister. Ihm zur Seite stehen im Kommando der stellvertretende Ortsbrandmeister und Gruppenführer Siegfried Klein, die Gruppenführer Günther Becker, Berend Janshen, Uwe Lauenstein und Karl Engelke jun., gleichzeitig als Schriftführer und Kassenwart (seit 1913 der vierte gleichen Namens) sowie der Atemschutzgerätewart Dietmar Eckert, der Gerätewart Torsten Kirchhoff, der Zeugwart Egbert Weihkopf und der Sicherheitsbeauftragte Steffen Fieber.
Bestand die Pflichtfeuerwehr noch aus 108 Mitgliedern, so waren es jetzt in der Freiwilligen Feuerwehr lediglich 33. Diese eher kleine Zahl reichte wohl doch nicht aus, um bei größeren Bränden zu Recht zu kommen. Deshalb wurde im Jahre 1902 ein Hilfskorps gegründet, dem alle männlichen Einwohner zwischen 17 und 45 Jahren angehören sollten. Dieses Hilfskorps sollte einmal im Jahr üben, nämlich dann, wenn die Feuerspritze vom Gendarmen inspiziert wurde, so im Protokoll der Generalversammlung vom 12. Januar 1902.
Die in den folgenden Jahren bis heute positive Entwicklung der Mitgliederzahlen ließ das Hilfskorps wohl schnell an Bedeutung verlieren mit Ausnahme der Kriegsjahre, während derer viele aktive Kameraden eingezogen worden waren. Im 1. Weltkrieg wurde noch einmal auf die Pflichtfeuerwehr zurückgegriffen. Im 2. Weltkrieg wurde sogar eine Gruppe aus jungen Frauen unter der Führung der Tochter des damaligen kommissarischen Wehrführers Carl Mohrmann, Elisabeth Seemann, aufgestellt.
Nachdem die Männer aus Krieg und Gefangenschaft zurück gekehrt waren, löste sich die Frauengruppe bald wieder auf. Eine sprunghafte Entwicklung der Mitgliederzahl hatte die Wehr 1979 zu verzeichnen, als 14 Kameraden aus Bründeln (die ersten, aber nicht die letzten von dort) zum aktiven Dienst in die Wehr eingetreten sind. Deren Grundausbildung in der Wehr führte der damalige stellvertretende Ortsbrandmeister Carl Deppe mit großem Engagement durch.
In die Kriegsjahre fällt dann wohl auch die Umorganisation unserer Wehr von einer Einteilung in Mannschaften in die Gruppeneinteilung, wie sie heute noch üblich ist. Damit wurde die Struktur der Feuerwehr der modernen Technik angepasst, denn eine starke Spritzenmannschaft zum Betreiben der Handdrucksprizte war mit Anschaffung der motorgetriebenen TS 8 überflüssig geworden. Eine Feuerwehrgruppe besteht seitdem aus Gruppenführer, Melder, Maschinisten, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp. Um eine möglichst hohe Flexibilität beim Einsatz zu gewährleisten, muss heute jeder Kamerad jeden Posten, ausgenommen den des Maschinisten beherrschen.
Die Freiwillige Feuerwehr Clauen ist natürlich in erster Linie für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung in Clauen und Bründeln zuständig. Seit der Gebietsreform 1974 ist sie als Ortswehr Teil der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hohenhameln. Der erste Gemeindebrandmeister war Karl Bähre aus der Ortswehr Hohenhameln, sein Stellvertreter unser langjähriger Ortsbrandmeister Heinrich Köhler, der dann von 1985 bis 1995 Gemeindebrandmeister war. Seit 1995 bekleidet Kamerad Günther Becker das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Im Rahmen der Gemeindewehr unterstützen sich die Ortswehren bei größeren Einsätzen gegenseitig. Die Gemeindewehren wiederum sind auf Kreisebene in zwei Brandabschnitten organisiert. Einer der stellvertretenden Brandabschnittsleiter ist unser jetziger stellvertretender Ortsbrandmeister Siegfried Klein. Dieser war lange Jahre Zugführer in der Kreisbereitschaft, in die unsere Wehr mit dem LF 8 bis 1998 eingegliedert war. Seit Aufstellung des Gefahrgutzuges auf Kreisebene wird unser Fahrzeug bei entsprechenden Übungen und Einsätzen als Mannschaftstransportwagen eingesetzt. Der Fahrer hierzu wird auch von der Ortswehr Clauen gestellt.
Vor der Gebietsreform waren die Gemeindewehren in Unterkreisen zusammengefasst. Aus unserer Wehr wurden nach dem 2. Weltkrieg Carl Mohrmann, 1953 Arthur Wittneben und 1965 Carl Albrecht zu Unterkreisbrandmeistern gewählt.
Nachbarschaftliche Hilfe ist wohl so alt wie der Feuerwehrdienst selbst. Bereits in einer Anordnung des Amtsvoigts zu Peine vom 3. Mai 1851 können wir nachlesen, dass jede Gemeinde je 100 Einwohner 2 Feuereimer anzuschaffen hat, die „bei allen Feuersbrünsten auf 2 Stunden Entfernung gebracht werden sollen“.
Im Protokoll der Generalversammlung vom 12. Januar 1902 ist folgendes festgehalten: „Jeder Kamerad welcher in der Nacht ein Feuer sieht, hat dieses dem Hauptmann zu melden resp. wenn es im direkten Nachbarorte ist, es dem Hornisten anzuzeigen, dafür bekommt derjenige, welcher es zuerst meldet eine Belohnung von 3 M.“
Löschhilfe war also zunächst auf die unmittelbaren Nachbarorte beschränkt, aber unabhängig von politischen Grenzen. Die Gründe lagen in der aus heutigen Sicht langsamen Art der Fortbewegung mit Pferd und Wagen und den langen Kommunikationswegen. Telefonieren war zu dieser Zeit noch neu und nur mit Hilfe der Vermittlung durch das Amt möglich und eine zentrale Alarmierung über Sirene durch eine Feuerwehr-Einsatzleitstelle auf Kreisebene noch nicht denkbar. Die Hornisten, sechs an der Zahl, waren in unserer Ortschaft bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Amt, erst dann übernahm die Feuerwehr die vorherige Luftschutzsirene.
Auf die schnelle Alarmierung kam es an, deshalb auch die Belohnung von 3 Mark. Genauso wichtig war aber auch, dass dann gut ausgebildete Feuerwehrmänner schnell und vollzählig zur Stelle waren. Hier sollten Strafen nachhelfen, die in der 1. Satzung aus dem Jahre 1900 wie folgt festgelegt wurden:
1. Wer bei einer Übung ohne genügende Entschuldigung nicht mindestens fünf Minuten vor bestimmter Zeit erscheint, verfällt in eine Ordnungsstrafe von 20 Pf., wer ganz wegbleibt, in eine von 1 Mk. Entschuldigungen mit triftigen Gründen behuf Fernbleiben von Übungen resp. Bränden sind zulässig 24 Stunden vor bis 24 Stunden nach der Übung evtl. nach dem Brande, und ist dann der betreffende Feuerwehrmann von der festgesetzten Strafe entbunden. Die angegebenen Entschuldi-gungsgründe sind vom Commando zu prüfen und für triftig zu erachten oder zu verwerfen, im letzten Falle bleibt das bestimmte Strafmaß in Kraft.
2. Wer nach gegebenem Alarmsignal ohne genügende Entschuldigung später als 20 Minuten auf dem Brandplatz resp. Alarmplatze erscheint, wird mit 1 M., wer ganz wegbleibt mit 2 M. bestraft.
3. Alle sonstigen Ordnungswidrigkeiten im Dienste werden nach freiem Ermessen des Ausschusses mit Verweis, in härteren Fällen mit Ausschluß geahndet.
4. Wer Erfrischungen im Dienst ohne Erlaubnis annimmt oder raucht, wird mit 1 M. bestraft.
Dieser „Bußgeldkatalog“ ist heute abgeschafft. Aber nichts desto weniger gilt: Eintreten in und Austreten aus der Wehr sind freiwillig, alles andere, insbesondere die regelmäßige Teilnahme am Übungsdienst und das Erscheinen bei Alarmierungen sind Pflicht.

Übungsdienst in der Freiwilligen Feuerwehr einst und jetzt Bis in die 1960er Jahre stand die Brandbekämpfung im Mittelpunkt der Tätigkeit der Feuerwehren. Durch vermehrten Einsatz von Kunststoffen in den Häusern und die zunehmende Technisierung unserer Umwelt haben sich die Gefahrenschwerpunkte und die Aufgaben der Feuerwehr gewandelt. Zum einen ist Brandbekämpfung ohne schweren Atemschutz heute kaum noch denkbar, zum anderen ist für die Feuerwehren mit der Technischen Hilfeleistung bei Verkehrs- und Gefahrgutunfällen ein neues Aufgabengebiet hinzugekommen. Dem mußte auch im Übungsdienst Rechnung getragen werden.
Ausbildung in der Feuerwehr war zunächst einmal praktische Ausbildung in der Ortswehr. Sowohl für die Wasserförderung und Brandeinsatz mit der Handdruckspritze als auch mit der Motorpumpe gab es einen genau vorgeschriebenen Übungsablauf, in dem auf Kommando jeder Handgriff sitzen musste.
Ab den 1960er Jahren wurden die Übungen laufend den sich verändernden Anforderungen an die Feuerwehr angepasst. Heute gibt es eine bundesheitliche Übung, mit der die Feuerwehren ihren Ausbildungsstand im Rahmen der Leistungsnachweise auf Gemeinde-, Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene dokumentieren. Die Übung enthält folgende Bestandteile:
Menschenrettung aus einem Pkw, Erste Hilfe bei Unfallopfern, Brandbekämpfung mit C-Rohr über Steckleiter, Abriegelung eines Nebengebäudes mit C-Rohr, Beantwortung feuerwehrtechnischer Fragen.
An den Leistungsnachweisen auf Gemeindeebene, den früheren Unterkreiswettkämpfen hat immer mindestens eine Gruppe unserer Wehr teilgenommen und konnte sich in der Mehrheit der Fälle für die Leistungsnachweise auf Kreisebene, einige Male auch zum Bezirks- bzw. Landesentscheid qualifizieren und damit ihren hohen Ausbildungsstand unter Beweis stellen. Dies ist nur möglich durch die hohe Einsatzbereitschaft aller Kameraden beim praktischen wie auch theoretischen Übungsdienst, der in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen hat sowie die erfolgreiche Teilnahme vieler Kameraden an den Lehrgängen, die auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule in Celle durchgeführt werden.

Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Clauen Über die Einsatztätigkeit unserer Wehr in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liegen uns nur vereinzelt Informationen vor. Im Protokoll der Generalversammlung vom 12. Januar 1930 wird eine „Übersicht der Tätigkeit der Wehr in den 30 Jahren des Bestehens“ gegeben. Demnach ist die Wehr in den ersten 30 Jahren zu insgesamt 41 Bränden ausgerückt, davon 10 in Clauen, 2 in Bründeln, 1 in Algermissen, 8 in Hohenhameln, 3 in Harber, 9 in Groß Lobke, 3 in Rautenberg und 5 in Soßmar. Für die folgenden Jahre fehlen dann detaillierte Angaben. In den letzten 30 Jahren musste unsere Wehr durchschnittlich zu 5 Einsätzen pro Jahr ausrücken, davon waren im Durchschnitt 3 Hilfeleistungseinsätze.
Größere Brandeinsätze, bei denen Hilfe aus den Nachbarorten erforderlich war, nach dem 2. Weltkrieg waren:

1948 Brand des Pellets-Silos auf der Zuckerfabrik
1951 Brand der Mühle Bode, (heute Heizöl Deppe)
1959 Brand des Altenteilerhauses Herbert Seemann
1980 Brand der Scheune auf dem Hof Albrecht
1982 Brand des neuen Pellets-Silos auf der Zuckerfabrik
1998 Brand der Schnitzeltrocknungsanlage auf der Zuckerfabrik
1999 Brand der Schnitzeltrocknungsanlage auf der Zuckerfabrik
2000 Brand des Wohnhauses Kinic in der Peiner Landstrasse


Von besonderer Tragik war die Bekämpfung eines Zimmerbrandes in der Strasse Am Gallekamp im September 1991, bei der unser Kamerad Gerhard Rieger in Ausübung seines Dienstes verstarb.
Besonders schwer zu verkraften für die Feuerwehrkameraden sind Einsätze nach Verkehrsunfällen, bei denen verletzte oder tote Personen aus Fahrzeugen geborgen werden müssen. Hier sind u. a. zu nennen die Einsätze 1989 auf der Kreuzung B 494, Landesstrasse von Bründeln nach Algermissen, die Bergung von drei jungen Leuten am 2. Weihnachtstag 1993 zwischen Lobke und Clauen und einer verletzten Person 1999 zwischen Soßmar und Clauen infolge von Glatteisunfällen.

Kameradschaftspflege Alle Einsätze der Feuerwehr erfordern gut ausgebildete Feuerwehrmänner, die gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten, eben gute Kameraden sind. Der Kameradschaftsgeist in der Wehr wird aber auch dadurch gestärkt, dass gemeinsam etwas unternommen und auch einmal gefeiert wird. Dies tun wir im Rahmen unseres jährlich stattfindenden Wintervergnügens und des alle zwei Jahre stattfindenden Feuerwehrausflugs. Das Wintervergnügen hat mit Ausnahme der Kriegsjahre seit 1901 regelmäßig Anfang Januar stattgefunden. Der Feuerwehrausflug fand erstmals in den 30iger Jahren als Tagesfahrt durch den Harz statt. Bei beiden Veranstaltungen sind die Partnerinnen, die ja für den Dienst Ihrer Männer viel Verständnis zeigen, herzlich eingeladen.
Der Kameradschaftspflege, aber auch der Darstellung in der Öffentlichkeit, dienen die jährlich stattfindenden Ortswettkämpfe. Vielen Zuschauern und Kameraden wird der über lange Jahre bei Ortsbrandmeister Berend Janshen auf dem Hof durchgeführte gemütliche Abschluss noch in guter Erinnerung sein und wohl auch bleiben.
Weiterhin führt die Freiwillige Feuerwehr Clauen seit 1999 auch einen Laternenumzug für die Kinder aus Clauen und Bründeln durch, bei dem es hinterher bei Bratwurst und warmen Getränken noch die Möglichkeit gibt, sich gemütlich zusammen zu setzen.
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr in unserer Ortschaft sind also nicht nur 100 Jahre aktiver Brandschutz und Hilfeleistung bei Unfällen und in Notfällen, sondern auch 100 Jahre Mitgestaltung des dörflichen Lebens. Dies alles war und wird auch in Zukunft nur möglich sein aufgrund der hohen ehrenamtlichen Einsatzbereitschaft aller aktiven Kameraden, dem Verständnis ihrer Familienangehörigen und der finanziellen Unterstützung durch die fördenden Mitglieder. Ihnen allen gebührt dafür ein herzliches „Danke schön“. Dank zu sagen ist aber auch dem Rat und der Verwaltung unserer Gemeinde, die bisher für eine gute und zeitgemäße Ausstattung ihrer Feuerwehr zum Schutze ihrer Bürger gesorgt hat.
100 Jahre Feuerwehr ist aber auch Anlass, mit allen Einwohnern Clauen und Bründelns zu feiern, wie dies auch 1975 anläßlich des 75jährigen Jubiläums geschehen ist und im kleineren Rahmen, durch die Zeitläufe bedingt, auch 1925 und 1950 zu den entsprechenden Geburtstagen.
Wir danken dem Kameraden Karl Engelke für die Bereitstellung.



Die Feuerwehr im Wandel der Zeit ab 2000


Führung und Organisation

Ortsbrandmeister war seit 1999 Kurt Bültemann. Ihm zur Seite standen im Kommando der stellvertretende Ortsbrandmeister und Gruppenführer Siegfried Klein, die Gruppenführer Günther Becker, Berend Janshen, Uwe Lauenstein und Karl Engelke jun., gleichzeitig als Schriftführer und Kassenwart (seit 1913 der vierte gleichen Namens), sowie der Atemschutzgerätewart Dietmar Eckert, der Gerätewart Torsten Kirchhoff, der Zeugwart Egbert Weihkopf und der Sicherheitsbeauftragte Steffen Fieber.

Am 31.12.2000 gehörten der Wehr 67 aktive, 20 Alterskameraden und 73 fördernde Mitglieder an.



Bei der Jahreshauptversammlung 2001 wurde Olaf Rüter neuer Zeug- und Gerätewart. Erstmals wurde ein Funkbeauftragter gewählt. Diese Funktion hatte bisher Andreas Bock kommissarisch ausgeführt und die Versammlung bestätigte ihn einstimmig. Die Führung der Gruppe von Siegfried Klein übernahm Klaus Kottwitz jun.. Die anderen Gruppen wurden geleitet von Günther Becker, Uwe Lauenstein und  Dirk Lorenz.



Der stellvertretende Ortsbrandmeister Siegfried Klein wurde 2002 Kreisbrandmeister. Die Jahreshauptversammlung wählte Dietmar Eckert zum Nachfolger. Gruppenführer Günther Becker wurde Gemeindebrandmeister. Seine Gruppe übernahm daher Steffen Fieber, der ebenfalls die Gefahrgutgruppe Hohenhameln leitete. In der Folge wurde Gerhard Asche Sicherheitsbeauftragter. Da Kamerad Karl Engelke aus beruflichen Gründen nicht mehr als Schriftführer und Kassenwart zur Wiederwahl anstand, traten Andreas Bock als Schriftführer und Dirk Lorenz als Kassenwart seine Nachfolge an.

Am 31.12.2002 gehörten der Wehr 70 aktive, 21 Alterskameraden und 82 fördernde Mitgiieder an.



Die Ortswehr Clauen stellte nun sowohl den Gemeinde- als auch den Kreisbrandmeister.



Bei der Jahreshauptversammlung 2003 gab der stellvertretende Ortsbrandmeister Dietmar Eckert seine Funktion als Atemschutzgerätewart an Cord Weihkopf ab.



In den Jahren 2002 bis 2004 waren die Aktiven der Wehr in den Gruppen Klaus Kottwitz jun., Steffen Fieber, Dietmar Eckert, Uwe Lauenstein und Dirk Lorenz organisiert.



Nachdem im Dezember 2004 Ortsbrandmeister Kurt Bültemann sein Amt niedergelegt hatte, mussten die Clauener Kameraden zur Jahreshauptversammlung im Februar 2005 erneut wählen:

Der bisherige Stellvertreter Dietmar Eckert wurde neuer Ortsbrandmeister. Sein Stellvertreter wiederum wurde Steffen Fieber. Jörg Waldmann wurde zum neuen Gerätewart gewählt, der bereits im Sommer 2004 diese Dienstgeschäfte von Olaf Rüter übernommen hatte. Werner Zimmer hatte im März 2005 die Geschäfte des Kassenwarts von Dirk Lorenz übernommen. Im Laufe des Jahres 2005 wurden die bisherigen Gruppen von Uwe Lauenstein und Dirk Lorenz zu einer Gruppe zusammengelegt. Die Führung dieser Gruppe übernahm Andreas Bock.

Die anderen Gruppenführer in 2005 waren weiterhin Dietmar Eckert, Steffen Fieber und Klaus Kottwitz.

Am 31.12.2005 gehörten der Wehr 69 Aktive an, darunter die erste Kameradin, desweiteren 23 Alterskameraden und 94 fördernde Mitglieder.



Im Februar 2006 übernahm Eric Ziegler die Funktion des Kassenwarts.



In 2006 und 2007 waren Gruppenführer: Dietmar Eckert, Steffen Fieber, Andreas Bock und Andreas Klein, der die Bründelner Gruppe von Klaus Kottwitz übernommen hatte.



2007 wurde Jannes Peisker neuer Funkbeauftragter. Jörg Waldmann stellte seine Funktion als Gerätewart turnusgemäß zur Verfügung. Im Rahmen einer Aktivenversammlung wurde Martin Hausmann als neuer Gerätewart gewählt.

Am 31.12.2007 waren 63 Aktive in der Clauener Wehr tätig, davon 3 weibliche.



2008 hatte Patrick Peisker die Leitung der Gruppe der jüngeren Kameraden von Dietmar Eckert übernommen. Mit ihm waren Andreas Klein, Steffen Fieber und Andreas Bock die anderen Gruppenführer.



In 2009 übernahm Andreas Klein die Funktion des Funkbeauftragten von Andreas Bock.



Auch in 2010 gab es Veränderungen: Als Nachfolger von Martin Hausmann in der Funktion des Gerätewarts wurde Friedhelm Klein bestätigt. Er hatte diese bereits seit dem letzten Sommer kommissarisch ausgeführt. Nachfolger von Cord Weihkopf als Atemschutzgerätewart wurde Andreas Bock. In der Folge wurde Dennis Söhlke neuer Schriftführer, der auch gleichzeitig zum Internetbeauftragten gewählt wurde.



In 2011 stand wieder turnusgemäß die Neuwahl des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters an. Dietmar Eckert wurde als Ortsbrandmeister wiedergewählt. Zu seinem neuen Stellvertreter wurde einstimmig Andreas Bock gewählt.

Die Clauener Wehr stellte inzwischen unter anderem mit Andreas Bock den Gemeindeatemschutzwart und mit Dennis Söhlke den Gemeindepressewart.



Seit 2012 nimmt Dirk Lorenz die Funktion des Schriftführers wahr. Patrik Czellnik wurde in diesem Jahr als neuer Funkbeauftragter gewählt. Die Aktiven waren in den Gruppen Andreas Bock, Steffen Fieber und Andreas Klein organisiert. Dietmar Eckert hatte dann die Führung der Gruppe von Steffen Fieber übernommen, der inzwischen die Zugführerfunktion beim Gefahrgutzug des Landkreises innehatte.



Bei der Jahreshauptversammlung 2013 gab es folgende Neuwahlen: Florian Nagler wurde Internetbeauftragter, Thomas Lange neuer Gerätewart und Kai Kwiezinski neuer AGT-Wart. Da die Gruppe Bock inzwischen zu viele Mitglieder hatte, wurde sie Anfang 2013 geteilt. Die so neu entstandene Gruppe übernahm Kai Kwiezinski. Im Sommer 2013 übernahm Werner Zimmer die Führung der Gruppe Fieber von Dietmar Eckert.



Zur Jahreshauptversammlung 2014 hatte Eric Ziegler seine Funktion als Kassenwart abgegeben. Neuer Kassenwart wurde Markus Becker. Benjamin Leitner wurde neuer AGT-Wart. Im Sommer 2014 konnte Tobias Paschwitz als neuer Beauftragter für Internet- und Öffentlichkeitsarbeit gewonnen werden. Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Clauen bestand außerdem aus folgenden Kameraden: dem Ortsbrandmeister Dietmar Eckert, dem stellvertretenden Ortsbrandmeister und Gruppenführer Andreas Bock, den Gruppenführern Kai Kwiezinski, Andreas Klein und Werner Zimmer, dem Gerätewart Thomas Lange, dem Sicherheitsbeauftragten Gerhard Asche, dem Funkbeauftragten Patrik Czellnik und dem Schriftführer Dirk Lorenz.

Zum Ende des Jahres 2014 gehörten der Wehr 48 Aktive und 17 Alterskameraden sowie 24 fördernde Mitglieder an.  Die weitaus meisten fördernden Angehörigen der Feuerwehr (Ende 2011 insgesamt 95) wurden in Zusammenhang mit der Gründung des Fördervereins im März 2012 Mitglieder des Fördervereins. Neue Mitglieder kamen hinzu. So bestand bestand der Förderverein zum Jahresende 2014 aus 86 Mitgliedern.


Einsätze der FFw Clauen
Größere Einsätze waren:


2001 Brand auf dem Recyclinghof in Stedum

2002 Technische Hilfeleistung Hochwasser in Harber

2003 Technische Hilfeleistung Hochwasser in Harber

2003 Brand eines Wohnhauses in Hohenhameln
2003 Brand eines Entstaubungsfilters auf der Zuckerfabrik
2003 Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen
2004 Brandeinsätze und Verkehrsunfälle
2005 Brand auf dem Recyclinghof in Stedum

2006 Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfall am Deutschen Kaiser

2006 Gefahrguteinsatz

2006 Brand im Kalkofen auf der Zuckerfabrik

2007 Technische Hilfeleistung Dacheinsturz (Orkan Kyrill)

2008 Brand der Turbine auf der Zuckerfabrik

2009 Brand in einem Keller in Hohenhameln

2009 Brand in einem Silo in der Zuckerfabrik

2010 Brand in einem Keller in Clauen

2011 Brand in der Gärtnerei

2011 Brand in einem Schuppen in Hohenhameln

2011 Brand in einem Keller in Hohenhameln

2012 Brand in einer Seniorenwohnanlage in Hohenhameln

2012 Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfall mit LKW

2013 Technische Hilfeleistungen nach Unwettern Ende Mai (Wasserschäden) mit Besetzung der

örtlichen Einsatzleitstelle (ÖEL) in Hohenhameln

2013 Einsatz beim Hochwasser in Magdeburg im Juni (Patrik Czellnik und Thomas Lange)

2013 Brände in der Deponie Stedum und im Kompostwerk Mehrum

2013 LKW-Brand in Clauen

2013 Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall bei Soßmar

2014 PKW-Brand in einem Carport (am Wohnhaus) in Clauen

2014 Technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen in Clauen, Mehrum und bei Soßmar


Leistungswettkämpfe

Stets nahm mindestens eine Gruppe an den jährlichen Gemeinde- und Kreisvorentscheidswettkämpfen in Gadenstedt teil.

Die Leitung dieser Wettkampfgruppen hatte regelmäßig jeweils einer unserer Gruppenführer und sie setzten sich fast immer aus Kameraden aller Gruppen zusammen. Diese Vorgehensweise hat sich bis heute bewährt.

Im Jahr 2004 erlangte die Ortswehr den 2. Platz bei den Kreiswettkämpfen und konnte so nach 20 Jahren wieder den Landkreis beim Bezirksentscheid vertreten.

In 2005 nahm eine Gruppe unter der Leitung von Dietmar Eckert teil und erreichte den 1. Platz. Beim Kreisleistungsnachweis belegte sie den 8. Platz.

In 2007 konnte wieder der 1. Platz erlangt werden. Diesesmal mit Unterstützung der  Gemeindefeuerwehr Lahstedt, die uns ein LF 8 zur Verfügung stellte. Zudem stellte uns die Feuerwehr Harber mit Judith Ebeling die Gruppenführerin.

Bei den Leistungswettkämpfen stellt die Ortswehr mit den Kameraden Günther Becker, Steffen Fieber und Dietmar Eckert regelmäßig Bahnleiter und Schiedsrichter.

Ausrüstung, Fahrzeug, Geräte und Diensträume

Die Ortswehr wurde für den Brandeinsatz mit Überjacken und -hosen ausgestattet, um die Gefahren an der Einsatzstelle so gering wie möglich zu halten. Alle Atemschutzträger sind grundsätzlich damit ausgerüstet. Weitere Überjacken hängen gemeinsam an einem Platz. So können sie in Fällen wie beispielsweise Einsätzen im Winter selbstverständlich auch von den anderen Kameraden genutzt werden.






Die Zahl der Breitgurte ist inzwischen sinnvollerweise begrenzt worden. Es steht nunmehr ein fester Bestand im Gerätehaus für Einsätze zur Verfügung.







In 2005 hatten wir die Gemeinde schriftlich auf unsere Lage im Gerätehaus hingewiesen und um Abstellung gebeten. Ein Schulungsraum und ein Aufenthaltsraum mit kleiner Küche fehlten. Auch das Material war kaum noch ordentlich in der Fahrzeughalle unterzubringen.

Es war angedacht, im Bereich der Schule Räume zu bekommen, wenn da etwas frei werden würde.

Wir warteten noch.



In 2007 musste das Garagentor des Gerätehauses erneuert werden und unser Fahrzeug hatte eine defekte Wasserpumpe.



Die TS auf dem LF 8 konnte von der FTZ nicht mehr repariert werden und wir mussten eine neue anfordern. So konnte am 12.12.2008 die Übergabe einer neuen TS stattfinden.



Carsten Bewig und seine Mitarbeiter haben in 2011 unser Gerätehaus innen neu gestrichen - für uns kostenfrei. Nun hatten wir eine neues Tor, neue Belüftung, eine neue Eingangstür, ein 4 m Funkgerät,  um die Kameraden unterwegs zu erreichen, einen Handtuchhalter, einen Seifenspender und eine frisch renovierte Halle.




Mit der Schere für den Rettungssatz war es auf Grund von Veränderungen in Konstruktion, Fertigung und Ausstattung nicht mehr möglich, neuere Fahrzeuge zu zerschneiden. Eine neue musste her. Diese wurde von der Gemeinde beschafft und ohne großes Aufheben in Dienst gestellt.







Das LF 8-Fahrzeug hatte zwischendurch eine neue Wasserpumpe erhalten und bekam nach der Rostbeseitigung neue Bleche eingeschweißt. Der Kühler wurde ebenfalls gelötet, da er Kühlwasser verlor. Das Schätzchen wurde im Jahr 2011 30 Jahre alt. Ein Ersatz war angedacht, aber noch nicht bestellt. Kummer machte auch die Durchfahrtshöhe von 3,00 m am Sturz, zumal tiefergelegte Fahrzeuge auch gleich einiges mehr an Geld kosteten. Aber an ein neues Gerätehaus war nicht zu denken.







Die neuen Fahrzeuge waren höher und auch schwerer geworden. Seit Einführung einer neuen EU-Richtlinie 1999 konnten neue Inhaber der Klasse B keine Fahrzeuge der Gewichtsklasse zwischen 3,5 t und 7,5 t mehr führen. Durch die Inkraftsetzung einer entsprechenden Verordnung des Landes Niedersachsen 2011 war es jedoch möglich geworden, einen sogenannten Feuerwehrführerschein für das Führen von Fahrzeugen bis 7,5 t zu erwerben. Zur Durchführung dieser Ausbildung für die Feuerwehren der Gemeinde Hohenhameln erklärte sich dankenswerterweise unser Kamerad Wolfgang Lemke bereit.







Für die Garage in Bründeln konnten wir einen gut erhaltenen gebrauchten TSA aus Hohenhameln übernehmen.



Ebenfalls in Bründeln konnte auf Initiative unseres Ortsbrandmeisters die Löschwasserversorgung erheblich dadurch verbessert werden, dass der Zugang zu einem sich auf einem Privatgrundstück befindlichen Quellbrunnen durch den Eigentümer und die Gemeinde (Wegebefestigung) sichergestellt wurde.







Diese Beispiele zeigen, dass wir uns der Unterstützung unserer Gemeinde stets sicher sein können. Nichtsdestotrotz sollte unsere Feuerwehr über die gesetzlich vorgeschriebene Grundausstattung hinaus ausgerüstet werden, damit eine effektivere Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung sichergestellt werden kann. Darüber hinaus sollte persönliche Schutzausrüstung für die Feuerwehrleute angeschafft werden, die einen deutlich besseren Schutz bietet als die gesetzlich vorgeschriebene Grundausstattung. Schließlich hat Clauen nicht zu vernachlässigende potenzielle Gefahrenschwerpunkte wie unter anderem die Zuckerfabrik oder den Betriebssitz der Firma Deppe. Nicht zuletzt diese Umstände hatten zur Gründung eines Fördervereins im März 2012 geführt. Es sollte sich schon sehr bald lohnen.







Im Mai 2012 waren bei unserem LF 8 inzwischen die Frontpumpe und die Tankanzeige defekt. In Anbetracht des nahenden neuen Fahrzeugs, einem LF 10/6, wurden diese Schäden nicht mehr behoben. Im Juli 2012 waren einige Kameraden zur Firma Thoma in Herbolzheim gereist, um den Aufbau des neuen Fahrzeugs in Augenschein zu nehmen und in diesem Zusammenhang Absprachen zur gewünschten erforderlichen Ausstattung zu treffen. Die als unabdingbar erforderliche Zusatzaustattung wie vor allem Umfeldbeleuchtung, Frontblitzer und 2 Unterbaukästen wurde aus Spendenmitteln des Fördervereins finanziert. Fazit von Ortsbrandmeister Dietmar Eckert war: „Nun haben wir alles, was wir die nächsten 30 Jahre gut gebrauchen können.“



Das neue Fahrzeug wurde dann am 6. September 2012 in Herbolzheim an die Vertreter der Gemeinde Hohenhameln, des Gemeindekommandos und der Ortswehr übergeben und nach Clauen überführt.



Am 21. September 2012 fand eine angemessene Fahrzeugübergabeveranstaltung statt, an der die Aktiven und die Alterskameraden sowie Vertreter des Ortsrats, der Gemeinde und des Gemeindekommandos teilnahmen. Weitere Gäste waren unter anderem der Kreisbrandmeister Lothar Gödecke, der Ortsbrandmeister aus Rautenberg sowie Pastor Werner Bähr, der den Segen erteilte.



Am 22. September 2012 gab es dann einen Tag der offenen Tür mit Fahrzeugschau für die Clauener Bürger. Neben dem neuen Fahrzeug gab es unter anderem auch den Gerätewagen Gefahrgut zu besichtigen, der vom Zugführer des Gefahrgutzuges Steffen Fieber vorgestellt wurde. Unterstützt bei der Durchführung dieser zweitägigen Veranstaltung wurden wir von Mitgliedern des Schützenkorps und des Heimatvereins.



Unser bewährtes altes Fahrzeug wurde am 24.09.2012 außer Dienst gestellt.



Der TSA in Bründeln wurde in Zusammenhang mit der Nutzung des neuen Fahrzeugs auf 24 V-Betrieb umgerüstet.



Bei der Jahreshauptversammlung 2013 wies Ortsbürgermeister Uwe Lauenstein - in Richtung des stellvertretenden Gemeindebürgermeisters - darauf hin, dass der erhöhte Platzbedarf der neuen Feuerwehrfahrzeuge zukünftig besonders berücksichtigt werden müsse.

In 2013 wurde dann offiziell ein neues Feuerwehrgerätehaus bei der Gemeinde Hohenhameln beantragt. Die Antragstellung wurde als große und wohl auch auf längere Sicht einzige Chance gesehen, den bestehenden Unzulänglichkeiten abhelfen zu können. Dazu gehörte auch die besonders bei Einsätzen auffällig ungünstige Parksituation vor dem Feuerwehrgerätehaus.



In 2013 wurden aus dem Haushalt der Gemeinde unter anderem neu beschafft: 1 Schuttmulde, Warnwesten, 4 Leitkegel, 2 Sicherheitsgurte und 2 Halter für AGT-Lungenautomaten. Da unser Stromerzeuger nach dem Hochwassereinsatz in Magdeburg nicht mehr ohne Weiteres instandzusetzen war, bekamen wir im Juni 2013 ein neues Notstromaggregat, diesesmal mit Viertakt-Motor. Außerdem erhielten wir im November 2013 von der VGH-Versicherung einen mobilen Rauchverschluss.

Unser Fahrzeug schien so repräsentativ zu sein, dass es sogar im „Jahrbuch Feuerwehrfahrzeuge 2014“ (S.83, Podszun Verlag) abgebildet und kurz beschreiben wurde.

Bei der Jahreshauptversammlung 2014 wies Gemeindebürgermeister Lutz Erwig darauf hin, dass das beantragte Feuerwehrgerätehaus im Haushalt der Gemeinde noch keinen Niederschlag gefunden habe. Seine Idee dazu sei, Räumlichkeiten der Schule zu nutzen. Ortsbürgermeister Uwe Lauenstein entgegnete kurze Zeit später, dass er einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses bevorzugen würde. Ortsbrandmeister Dietmar Eckert fügte in diesem Zusammenhang hinzu, dass unter anderem auch auf die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften in der Fahrzeughalle zu achten sei. In 2014 wurde von der Gemeinde ein Machbarkeitsgutachten hinsichtlich eines Um- oder Neubaus in Auftrag gegeben.

Im Feuerwehrgerätehaus war noch immer keine Abgas-Absauganlage im FGH installiert worden. Die Beschaffung durch die Gemeinde war angelaufen, ließ aber noch auf sich warten. Mitte 2014 hatte das Kommando beschlossen, dass 15 gebrauchte Helmlampen kostengünstig angeschafft werden. In 2014 sind zudem 15 verschlissene Einsatzjacken ersetzt worden. Je 50 Wintermützen und Basecaps sind aus Spendenmitteln des Fördervereins beschafft worden.


Kameradschaftspflege, Öffentlichkeitsarbeit und Übungsdienste

Im Jahr 2000 feierte die Freiwillige Feuerwehr Clauen ihr 100jähriges Jubiläum. Am ersten Festabend konnte Ortsbrandmeister Kurt Bültemann viele Abordnungen benachbarter Wehren sowie der Clauener und Bründelner Vereine begrüßen. Ganz besonders herzlich hieß er eine Abordnung der Wehr aus der Partnergemeinde Kötzschau sowie die dortige Bürgermeisterin willkommen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Feuerwehrkapelle Hohenhameln. Höhepunkt des Abends war der Große Zapfenstreich, den die Feuerwehrkapelle gemeinsam mit dem Spielmanns- und Hörnerzug der Werksfeuerwehr Salzgitter AG darbot. Am großen Festumzug am Sonntag nahmen Abordnungen aller benachbarten Wehren, die Clauener Vereine, die Schützen aus Rautenberg, Soßmar, Bründeln und Peine und die Junggesellen aus Bründeln, Hohenhameln und Soßmar teil. Mit den überraschend am Sonntag wiedergekommenen Kameraden der Kötzschauer Wehr marschierten in 40 Formationen ca. 600 Menschen durch Clauen. Die sechs am Umzug teilnehmenden Kapellen sorgten im Anschluss auf dem Zelt bis in den frühen Abend hinein für gute Stimmung. Das Fest klang am Sonntagabend mit Tanz auf dem Zelt aus.



An der 850-Jahr-Feier der Ortschaft Clauen im August 2001 beteiligte sich die Ortswehr mit einer Geräteschau und einer Fotoausstellung. Auch stellten sich Kräfte zur Parkplatzeinweisung zur Verfügung. Am 22.09.2001 wurde ein Feuerwehrausflug mit dem Ziel Berlin durchgeführt. Auch dort waren die Auswirkungen der Anschläge auf das WTC in New York - 11 Tage zuvor -  deutlich spürbar.



Am 3. Mai 2003 ist eine Abordnung unserer Wehr einer Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Kötzschau gefolgt, um dort an der Einweihung des neuen Gerätehauses teilzunehmen.



Am 20. September 2003 haben wir einen Ausflug nach Kiel-Molfsee zum Freilichtmuseum gemacht. Hier konnte unser bei der Jahreshauptversammlung gewählter Festausschuß erstmals sein organisatorisches Können unter Beweis stellen.



Im September 2005 war die Ortswehr an der Großübung der Gemeindefeuerwehr auf dem Gelände der Zuckerfabrik in Clauen beteiligt. Hier kamen auch Wehren aus den Gemeinden Harsum und Algermissen sowie die Drehleiter der Stadt Sehnde zum Einsatz.



Am 30. September 2006 reiste eine Abordnung zur Abschlussveranstaltung der FFw Rampitz-Thalschütz.



Im Juli 2007 wurde eine Evakuierungsübung in der Grundschule Clauen durchgeführt.

Ziel des Feuerwehrausflugs in diesem Jahr war das Bergbaumuseum Röhrigschacht und das Kloster Wöltingerode. Diesesmal nahmen auch die Clauener Schützen daran teil.



Im Juni 2008 fand die Großübung der Gemeindefeuerwehr auf dem Gelände eines Saatzuchtbetriebs in Bierbergen statt.



Eine kreisübergreifende Gemeindegroßübung, das heißt mit Beteiligung von Wehren aus der Gemeinde Algermissen und der Stadt Sehnde, wurde im August 2009 auf dem ehemaligen Hofgelände Busch in Clauen durchgeführt.



Die Beteiligung der benachbarten Wehren bei den Gemeindefeuerwehrübungen wurde inzwischen zur Regel. So war es dann auch im Juli 2011 auf dem Firmengelände Deppe (Algermissen, Sehnde) und im Oktober 2014 bei der Nordzucker AG in Clauen (Harsum mit der Ortswehr Rautenberg).



In jedem Jahr fanden die Ortswettkämpfe in Clauen statt - mit 2 Ausnahmen: In 2006 wurden sie in Bründeln im Rahmen des Brückenfestes durchgeführt und in 2013 mussten sie ausfallen.

In 2009 erfolgten die Ortswettkämpfe im Rahmen eines Tages der Feuerwehr. Hier wurden auch eine Einsatzübung zur Rettung von verletzten Personen, eine Fahrzeugschau der Feuerwehren aus Bavenstedt und Soßmar und andere lehrreiche Vorführungen gezeigt.

An den Ortswettkämpfen 2010 war die Ortswehr Harber beteiligt. Die Kameraden aus Harber hatten ihr neues TSF-W und ihre alte, von einem Porsche-Trecker gezogene Handdruckspritze mitgebracht. Mit dieser nahmen sie auch an den Wettkämfen teil - natürlich außer Konkurrenz, aber sehr eindrucksvoll.



In 2011 fanden die Jubiläumswettkämpfe zum 111-jährigen Bestehen der Ortswehr statt. Die Jugendfeuerwehr Soßmar stellte ein buntes Programm für die jüngeren Gäste bereit und nahm auch an den Wettkämpfen teil. Neben den vier Gruppen der Ortswehr für die gesondert gewerteten Ortswettkämpfe stellten die Wehren aus Algermissen, Soßmar, Equord, Harber, Mehrum, Klein Förste, Groß Lobke und Klein Lobke Wettkampfgruppen. Es siegte eine der beiden Gruppen aus Klein Lobke.



Die Clauener Wehr wurde immer wieder auch zu Wettkämpfen außerhalb unseres Kreisbezirks eingeladen, was sich beispielsweise im Jahr 2002 wie folgt darstellte:

Die Gruppe Kottwitz nahm an Wettkämpfen, Kommers und Umzug in Borsum teil.

Die Gruppe Fieber war bei Wettkämpfen in Klein Lobke und Bilm dabei.

Die Gruppen Lauenstein und Lorenz hatten bei Wettkämpfen, Feuerwehrmärschen, Kommersen und Umzügen in Groß Lobke, Lühnde, Adlum, Hüddessum und Rautenberg mitgemacht.



Die Wettkämpfe tragen erheblich zur Förderung des Zusammenhalts sowohl innerhalb der Gruppen als auch gruppen- und wehrübergreifend bei.



Wir möchten stets etwas für unsere Kinder tun und halten das Aufhängen der Banner zum Schulanfang und den Laternenumzug für Maßnahmen, die wir ganz selbstverständlich in den Dienstplan aufgenommen haben.

Der Laternenumzug findet seit 1999 in jedem Jahr Anfang November statt und wird immer von einem Spielmannszug begleitet. Inzwischen ist er zu einer gemeinsam mit der Grundschule, dem Kindergarten, dem Kirchenvorstand, dem Heimatverein, dem Ortsrat und der Firma AWE geplanten und durchgeführten Veranstaltung geworden, die nicht mehr wegzudenken ist.



Etabliert hat sich seit 2005 ein Grillfest zu Ehren der Alterskameraden, so dass mit diesen und auch anderen Gästen sowie dem Kommando gemeinsam ein paar nette Stunden verbracht werden können.



Neben den Teilnahmen an den Schützen- bzw. Volksfestumzügen in Clauen und der anhängigen Verkehrssicherung ist die Clauener Feuerwehr auch jedes Jahr traditionell beim Schützenfestumzug in Bründeln vertreten.



Als traditionell ist auch der jährlich am 2. Januarwochende stattfindende Feuerwehrball bzw. das Wintervergnügen zu bezeichnen. Hierbei wirkt sich die Kameradschaftspflege auch auf die Ehefrauen und Partnerinnen positiv aus. Wir konnten in jedem Jahr zudem viele Gäste begrüßen, die die Clauener Feuerwehr auch anderweitig unterstützen. Für gute Unterhaltung ist immer gesorgt. So wurden wir

2012 vom Dudelsackspieler Matthias Hübner aus Hillerse überrascht und 2013 war die Komikerin Hella Rinnau alias Marietta von Uetze zu Gast.



Ein Sommerfest insbesondere auch für die Familienangehörigen wurde im August 2013 in Bründeln durchgeführt, dessen Kosten vom Förderverein getragen wurden. Unterstützt haben uns bei der Durchführung die Clauener Chicas.





Kameradschaftspflege und Übungsdienst stehen häufig in sehr enger Verbindung. Das zeigt sich gerade bei Weiterbildungen und besonderen Ausbildungsdiensten. Als Beispiele seien hierzu genannt:

eine AGT-Übung auf dem Gelände der Hannover Messe mit Angehörigen auch der anderen Ortswehren im August 2013, eine AGT-Ausbildung auf Gemeindeebene in Clausthal-Zellerfeld (Bergwerk) im Oktober 2013, der Besuch der Werft Blohm + Voss in Hamburg im November 2013 und die Durchführung eines Erste-Hilfe-Grundkurses auch für andere Interessierte im Oktober 2014.

Zudem wird die Truppmannausbildung in der Gemeinde durch die Kameraden Dietmar Eckert und Andreas Bock als Ausbilder unterstützt. So wurde es im Rahmen dieser Ausbildung den Teilnehmern im Oktober 2014 ermöglicht, eine Erkundung des Betriebsgeländes der Firma Deppe vorzunehmen.

Ebenfalls im Oktober 2014 konnte die Clauener Wehr einen TH-Ausbildungsdienst an PKW beim Verwertungsunternehmen Stautmeister in Peine durchführen. Im Folgemonat nahmen einige Kameraden an einer Weiterbildung in der Zuckerfabrik Clauen teil (feuerwehrtechnische Besichtigung).



Es würde den Rahmen sprengen, hier sämtliche Aktivitäten in Clauen aufzuführen, an denen die Ortswehr beteiligt ist. Zumindest aber zeigt die Teilnahme der Clauener Wehr an folgenden wiederkehrenden Veranstaltungen, wie sehr sie als fester Bestandteil in die Dorfgemeinschaft integriert ist:  Clauener Boßelturnier, 1. Mai-Feier, Volkstrauertag, Volleyballturnier, Wanderpokalschießen der örtlichen Vereine, Blutspendeaktion, Sammlung für den Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge und nicht zuletzt das Stellen der Brandsicherheitswachen bei Osterfeuer und Lichtergottesdienst.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 30. September 2016 )
 
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