Übung zum Retten und Selbstretten " Abseilen"

 

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Retten, Löschen, Bergen, Schützen. Das sind die Schlagworte, die mit der Feuerwehr in Verbindung gebracht werden. Nicht selten nehmen die freiwilligen Kameraden dabei Risiken auf sich und begeben sich selbst in Gefahr um Anderen zu helfen.

Eine gute Ausbildung und Ausrüstung jedes einzelnen Kameraden sind daher unverzichtbare Grundvoraussetzung um die Risiken für den Feuerwehrangehörigen im Einsatz zu minimieren. Gerade Atemschutzgeräteträger, in brennenden Gebäuden eingesetzt, sind besonders gefährdet da ein Schadenfeuer unberechenbar ist und so eventuell der Rückzug abgeschnitten werden kann. Steht dann ein alternativer Rettungsweg über Leitern oder Rettungskorb nicht oder nicht schnell genug zur Verfügung, bleibt als letzte Möglichkeit das Selbstretten und Abseilen mittels Feuerwehr-Sicherheitsgurt und Feuerwehrleine, die zur persönlichen Schutzausrüstung zählen. Nur ständige Ausbildung und Üben dieser Rettungstechnik stellt dann im Ernstfall sicher, dass jeder Handgriff sitzt, Abstürze vermieden und Zeit gespart werden kann.

Nach voriger theoretischer Ausbildung zum Thema Retten, Selbstretten, Sichern und Rück-halten sowie der Vermittlung der nötigen Knoten, Stiche und Techniken, stand daher für die 1.Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hohenhameln die Umsetzung in die Praxis am Schlauch-turm der FTZ in Peine auf dem Programm.

Angeleitet und gesichert vom Kameraden Jens Böker der Berufsfeuerwehr Hannover, dem an dieser Stelle ausdrücklich Dank gesagt sei, probten nun alle Kameraden das Begehen der 4-teiligen Steckleiter und das Abseilen aus unterschiedlichen Höhen. Dass anschließend einigen Kameraden jegliche Farbe im Gesicht fehlte und die Knie zitterten, kam sicher nicht von ungefähr und belegt, dass Feuerwehrangehörige auch nur Menschen sind.

Unnötig zu erwähnen, dass bei sämtlichen Tätigkeiten und Abseilübungen die besonderen Unfallverhütungsvorschriften beachtet wurden, die eine zusätzliche Sicherung fordern und eine maximale Abseilhöhe von 8 Metern erlauben.

 

T. Heinzelmann

 

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